Reitsporen


Seite 4 von 4
34 Artikel gefunden, zeige Artikel 28 - 34

Sporen, Reitsporen

Reitsporen gehören mit zu den Hilfsmitteln, die dem Reiter in der Arbeit mit seinem Pferd zur Verfügung stehen. Auch sie sind kein Instrument, um Pferden durch zu heftiges Benutzen Schmerzen zuzufügen.

Sporen sollten nur von erfahrenen Reitern benutzt und eingesetzt werden, deren Bein beim Reiten ruhig am Pferdebauch liegt. Um eine positive Wirkung der Sporen hervorzurufen, darf der Druck durch die Sporen nur punktuell und kurz sein. Der gesamte Reitstil muss für das Pferd klar verständliche Kommandos geben, damit es unterscheiden kann, ob es auf Druck der Reitsporen schneller gehen soll oder nur die Hinterbeine anregen, um mehr unter den Schwerpunkt zu treten.

Reiterfüße, die ständig am Pferdebauch hin und her schürfen, verursachen dem Pferd lediglich Schmerzen. Leider sieht man das immer wieder in Reitschulen, wo viele Pferde ohnehin schon abgestumpft gegenüber Hilfen sind. Überhaupt nicht erlaubt ist das kräftige Einrammen der Sporen in den Pferdebauch, da es zu schmerzhaften Verletzungen führt, die nicht immer sichtbar sind. Pferde reagieren äußerst sensibel auf jede Form von Druck, sodass Sporen wirklich nur ein Hilfsmittel für die Beinarbeit sind.

Aufbau von Reitsporen

In der Regel sind Sporen aus Metall gefertigt und werden mit einem Lederbändchen in Hackenenhöhe am Stiefel festgeschnallt. Es gibt allerdings auch Reitstiefel mit fest eingebauten Sporen. Es gibt Sporen mit stumpfen und mit spitzen Enden (Tropfen und Schwalbenschwanz), die allerdings sehr leicht zu blutigen Verletzungen führen können.

Welche Sporen

Reitsporen sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Die einfachste Art ist die ca. 2 cm lange abgerundete Spore aus Metall, die im Freizeitbereich und bei der Dressur am Häufigsten eingesetzt wird. Diese kurzen Sporen gibt es auch mit kleinen Metallrädchen, die sehr viel schärfer wirken. (dies gilt nur, wenn die Rädchen spitz sind)

Beim Westernreiten hingegen sehen die Reitsporen anders aus. Sie sind länger und werden nicht wie beim englischen Reiten an der Ferse befestigt, sondern an den Absätzen der Stiefel. Reitsporen für das Westernreiten sind immer mit einem Rädchen bestückt, allerdings ist dieses größer als bei den kurzen Sporen und längst nicht so scharf wie die kleinen Rädchen. Die großen Rädchen in den Sporen verursachen bei Benutzung ein klingelndes Geräusch. Bei sehr guter Ausbildung durch sehr gute Reiter reagieren Westernpferde allein auf das Geräusch als Hilfe.
4.78 / 5.00 of 332 Va-Reitartikel customer reviews | Trusted Shops