Pferdekardätschen


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Die Kardätsche im Putzkasten

Eines der beliebtesten Utensilien in der Pferdepflege ? sowohl bei Pferden als auch bei Reitern ? ist die Kardätsche. Dieser etwas ältere Ausdruck bezeichnet die weiche Bürste, mit denen man das Fell nach der Reinigung bürstet. Der Name Kardätsche stammt aus dem Lateinischen und ist entstanden, weil die ersten Kardätschen aus der Kardendistel gefertigt wurden.

Heute gibt es beim Pferde Putzzeug Kardätschen aus Naturhaar oder Kunsthaar. Wobei Naturhaar insofern besser ist, als dass es sich nicht so leicht beim Bürsten elektrisch auflädt. Es wurde schon so manches Pferd aus der entspannten Haltung beim Bürsten geschreckt, weil plötzlich ein elektrischer Funke mit einem Knall von der Bürste auf das Pferd sprang.

Die Kardätsche wird grundsätzlich zum Schluss der Pferde Putzaktion angewendet, wenn wirklich alle verschwitzten und verkrusteten Stellen im Fell aufgelöst und herausgestriegelt wurden. Sie soll das Fell noch einmal schön zum Glänzen bringen und die Haut sanft durchbluten. Da die Kardätsche weiche Borsten hat, kann sie wirklich überall am Pferd eingesetzt werden. Es empfiehlt sich auch, an verklebten Gelenken mit der Kardätsche zu reinigen und nicht mit dem Striegel, da dies für das Pferd schmerzhaft, mindestens aber unangenehm sein kann. Mit der Kardätsche lassen sich solche Schwitzstellen im Fell auch lösen, es dauert nur etwas länger.

Und weil Tiere schöne Massagen genauso lieben wie Menschen, darf man die Kardätsche auch ruhig einmal zwischendurch zum Verwöhnen einsetzen. Derartige Schmusestunden verdichten das Band des Vertrauens zwischen Pferd und Reiter.
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