Olivenkopfgebiss


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Was ist ein Olivenkopfgebiss?


Das Olivenkopfgebiss gehört zu den am meisten eingesetzten Gebissen. Beim Olivenkopfgebiss sind die seitlichen Ringe nicht beweglich, können sich also auch nicht drehen, wie es zum Beispiel bei der Wassertrense der Fall ist. Die feststehenden Ringe erleichtert dem Reiter die Zügelführung, die sanft sein sollte, da die Ringe sonst zu hart aufs Maul drücken.

Ein anderer Vorteil des Olivengebisses ist, dass die Pferde sich die Lefzen in den Maulwinkeln nicht einklemmen können, und das Gebiss aufgrund der feststehenden Ringe nicht durchs Maul durchgezogen werden kann. Mittlerweile gibt es Olivenkopfgebisse, die freie Ringe haben aber dennoch ihre Wirkung (bessere Zügelführung) behalten haben.

Es gibt verschiedene Ausführungen des Olivengebisses, und zwar das einfach gebrochene Gebiss und das doppelt gebrochene.

Einfach gebrochenes Olivenkopfgebiss

Das einfach gebrochene Olivenkopfgebiss besteht aus zwei Teilen, die sich zur Mitte hin verjüngen. Die beiden Gebissteile bestehen aus Steg und seitlich feststehendem Ring, der die Zügelführung erleichtert. Das einfach gebrochene Olivenkopfgebiss liegt fester im Maul und ist für Dressur und Springen geeignet.

Doppelt gebrochenes Olivenkopfgebiss

Das doppelt gebrochene Olivenkopfgebiss besteht aus fünf Teilen. In der Mitte findet sich das kürzeste Stück, seitlich davon die beiden längeren Enden. An ihnen sind die Ringe außen angebracht. Die Mittelstücke können olivenförmig oder flach sein. Die flachen Mittelstücke gibt es in zwei Ausführungen, nämlich einmal so, dass es parallel zur Zunge liegt oder die andere Variante, wo das Mittelstück hochkant steht und damit ungleich schärfer wirkt. Das Mittelteil wird gern aus Kupfer genommen, da Kupfer die Kaufreudigkeit der Pferde erhöht. Der Grund dafür liegt vermutlich an dem süßen Geschmack, die Kupfer auf der Zunge hinterlässt. Durch die höhere Beweglichkeit im Maul ist die Zügelführung nicht so hart wie beim einfach gebrochenen Gebiss und die Pferdezunge erhält mehr Freiheit. Gut geeignet ist dieses Gebiss für junge Pferde in der Ausbildung. Aber auch für Pferde, die sensibel im Maul sind, da das doppelt gebrochene Gebiss für das Pferd angenehmer und weicher im Maul ist und nicht so stark auf die Zunge einwirkt. Der Hauptdruck liegt bei dem doppelt gebrochenen Olivenkopfgebiss auf den Laden.

Grundsätzlich ist bei allen Gebissen auf Qualität zu achten, um Verletzungen im Pferdemaul und an den Zähnen durch schlechtes Material zu verhindern. Hohle Gebissteile sind immer ein Risiko, sie können zerbissen werden oder sich verformen, womit sie unbrauchbar werden. Edelstahl Olivenkopfgebisse sind eine gute Wahl, da sie unempfindlich sind und bei guter Pflege noch nach Jahren, wie neu aussehen.
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