Vollblutaraber

5. November 2007

Das Arabische Pferd gehört zur Gruppe der Vollblüter. Es werden die Rassen Vollblutaraber, Shagya-Araber, Anglo-Araber, Arabisches Partbred und Araber unterschieden. Die letzten 4 genannten Rassen weisen  einen mehr oder weniger hohen Anteil an Vollblutaraberblut auf.

Der Vollblutaraber geht im wesentlichen auf die Originalaraber der Beduinen zurück. Er zählt zu der ältesten Pferderassen der Welt.

Innerhalb  der Rasse des Vollblutarabers findet man verschiedene Zuchtrichtungen. Es gibt ägyptische, spanische   russische,  polnische und gemischte Zuchtrichtungen.  Ein Vollblutaraber “russischer“ Blutlinie bedeutet, dass nach landestypischen Auswahlkriterien ein eben landestypischer Vollblutaraber über mehrere Generationen gezüchtet wurde.

Für welchen Typus man sich entscheidet ist Geschmacksache, eines  haben sie alle  gemein: es sind Vollblutaraber, die alle ihren Ursprung im Morgenland haben.

Mittlerweilen ist es die wohl weltweit am meisten verbreitete Pferderasse. Daher wurde eine Weltorganisation (WAHO) gegründet. Ein Vollblutaraber ist somit ein Pferd, welches in einem von der WAHO anerkannten Stutbuch eingetragen ist.

Der Vollblutaraber hat viele Gesichter. Er ist wohl das vielseitigste Pferd überhaupt.

Am meisten fasziniert in der Regel jedoch die Ausstrahlung die von diesen Pferden ausgeht, die viele Menschen in Ihren Bann gezogen hat. Nicht umsonst ranken sich viele Mythen und Legenden um diese diese Rasse.

Der Vollblutaraber hat eine sehr edle Erscheinung. Markenzeichen sind vor allem sein kleiner, feiner Kopf mit breiter Stirn, großen Augen, großen sich trichterförmig öffnenden Nüstern. Der Kopf  sollte gerade oder konkav verlaufen (Hechtkopf). Vom Körper her soll er ein eher quadratisches Format haben  mit hohem Schweifansatz und einem leichten Hals, der in eine feine Kehle mündet. Seine Größe soll zwischen 148 und 159 sein.

Charakterlich ist er ein intelligentes, lebhaftes, sanftmütiges und  Menschen bezogenes Pferd.  Er ist robust und recht genügsam.  Diese Eigenschaften machen ihn auch zu einem beliebten Familien- und Freizeitpferd.

Früher wurde der Wüstenaraber hauptsächlich bei der Jagd, Rennen und Kriegsführung  eingesetzt. Heute feiert er wegen seiner Ausdauer,  Härte und Schnelligkeit vor allem im Bereich des Distanzsportes  große Erfolge.  Seit einiger Zeit gibt es auch wieder internationale Galopprennen für  Vollblutaraber, die immer beliebter werden. Auch in der Westernszene machen einige von sich Reden. Er ist eben  ein  sportlicher „All Rounder „.

Neben der reiterlichen  Verwendung  sieht man viele Vollblutaraber auf Zuchtschauen, auf denen vor allem der arabische Typus bewertet wird. Des weiteren werden natürlich die Korrektheit ihres Körpers, Beine und ihr Gangvermögen bewertet.

Normalerweise ist jemand der einmal mit dem Virus Vollblutaraber infiziert wurde unheilbar erkrankt, wenn man mit  den sensiblen  und  intelligenten Pferden umgehen kann.

Pferdekauf - Versicherung

24. Oktober 2007

Jeder Pferdehalter muss sich um eine Versicherung für seinen Schützling kümmern. Bei der Versicherung des Pferdes trägt die Haftpflichtversicherung wohl die größte Bedeutung. Die Kosten belaufen sich hierbei bei Freizeitpferden auf ca. 13 Euro monatlich und sind für den Reiter obligatorisch. Noch dazu gibt es eine Operationsversicherung, die dem Kunden mögliche OP- Kosten abnimmt. Dazu muss der Halter des Tieres ca. 8 bis 11 Euro monatlich aufbringen. Des Weiteren ist es ratsam eine Unfallversicherung mit Kosten in Höhe von ca. 5 bis 10 Euro abzuschließen, die den Reiter selbst vor Stürzen absichert. Krankenversicherungen erstatten grundsätzlich 60 % bei stationärer und ambulanter Behandlung, Arzneimittel, Verbandsmaterial, Labor- und Röntgenuntersuchungen und kosten ca. 30 bis 50 Euro monatlich.

Pferdekauf - Arztkosten

22. Oktober 2007

Welche Dinge müssen beim Pferdekauf beachtet werden?
Tierarztkosten können bei Pferden schwer kalkuliert werden. Feststehend sind dabei jedoch Standartaufbringungen, welche jährlich zu leisten sind. Darunter fallen zum Beispiel Impfungen und Wurmkuren, welche zusammen ca. 100 Euro kosten. Noch dazu fallen jedoch weitaus bedeutendere Kosten an, diese sind variabel und können nicht genau bestimmt werden. Sie beinhalten unter anderem plötzlich eingetretene oder chronische Erkrankungen, sowie Verletzungen oder Hautprobleme und sind in der Regel als mehrwertiger anzusehen. Es ist deshalb ratsam sich eine finanzielle Grundlage zurückzulegen.

Pferdekauf - Die Unterbringung

17. Oktober 2007

Das Halten eines Pferdes bringt ebenfalls Kosten mit sich. Zunächst gilt es Mietkosten für Pferdeställe zu leisten, welche teilweise stark variieren. So fallen die Kosten in der Großstadt häufig größer aus, während ländliche Unterbringungen günstiger sind. Man darf mit einer Preisspanne von ungefähr 150 bis 250 Euro rechnen, wobei Fütterung, Stroh und Heu schon inbegriffen sind. Des Weiteren fallen alle zwei Monate Bearbeitungskosten für die Hufe an, die für das Tier essentiell sind. Bei Barhufern (also ohne Hufeisen) verlangt ein Hufschmied ca. 20 Euro und für die Eisenbehufung ca. 70 bis 100 Euro

Grundausstattung für Reiter und Pferd (Teil 2)

2. Oktober 2007

sattelTeil 2 unserer Serie Grundausstattung für Reiter und Pferd beschäftigt sich mit dem Pferdesattel.
Wie bereits an anderer Stelle in unserem Tagebuch erwähnt, gibt es hier verschiedene Modelle. Je nachdem für welchen Bereich der englischen Reitweise man sich entschieden hat, benötigt man einen anderen Sattel.

Hat man seinen Schwerpunkt im Bereich Springen gelegt, benötigt man auch einen Springsattel. Möchte man eher Dressur reiten, benötigt man einen Dressursattel. Entscheidet man sich fürs Vielseitigkeitsreiten, sollte man sich einen Vielseitigkeitssattel kaufen. Eines gilt jedoch für alle drei Sättel. Sie sollten dem Pferd und dem Reiter gut passen!

Wichtige Stichpunkte im Bereich der Passform des Sattels sind folgende:

  • Der Sattel sollte das Pferd nicht in der Bewegung behindern
  • Der Sattelbaum darf nicht auf den Schulterblättern liegen
  • Die Sattelform sollte zur Rückenform des Pferdes passen
  • Der Sattel darf weder nach vorne noch nach hinten rutschen
  • Die Sattelkissen sollten gleichmäßig gepolstert sein und keine Knoten oder ähnliches aufweisen
  • Die Sattellänge sollte mit der Rückenlänge des Pferdes übereinstimmen
  • Der Sattel darf nicht am Übergang von der Brust- zur Lendenwirbelsäule enden (um dies zu überprüfen, suchen Sie sich das Ende der Rippen und fahren Sie gerade nach oben zur Wirbelsäule. Hier in etwa befindet sich der Übergang der Brust- zur Lendenwirbelsäule)
  • Die Kammerweite sollte ca. 3-4 Finger breit betragen, damit der Sattel nicht auf den Dornfortsätzen aufliegt
  • Auch auf genügend Widerristfreiheit sollte man achten. Hier werden 2-3 Finder aufeinander gestellt empfohlen und zwar am höchsten Punkt des Widerristes

Es gibt noch wesentlich mehr Kriterien auf die man bei der Anpassung des Sattels achten sollte. Deshalb ist es ratsam, wenn man sich einen Sattel kauft, einen wirklich guten Fachmann in diesem Bereich hinzu zu ziehen. Welche Hinweise auf einen schlecht passenden Sattel hindeuten, erläutern wir in Teil 3 unserer Serie.

Grundausstattung für Reiter und Pferd (Teil 1)

1. Oktober 2007

Bei der Auswahl der Grundausrüstung für Reiter und Pferd sollte man selbstverständlich viele Dinge beachten. In einer kleinen Serie möchten wir vorstellen, welche Punkte zu beachten sind.

Die erste Frage, die sich stellt, wenn es um die benötigte Grundausstattung von Reiter und Pferd geht ist die der Reitweise. Es gibt viele verschiedene Reitweisen und dementsprechend auch verschiedene Grundausrüstungen für den Reiter.
Hier möchten wir aber nur auf die englische- und die Westernreitweise näher eingehen.

Die Grundausrüstung des Pferdes im Englischreiten besteht aus

Natürlich werden für den Umgang mit dem Pferd, die Pflege des Pferdes usw. noch weitere Reitartikel benötigt. Hier gehen wir aber nur auf die Ausrüstung ein, die man zum Reiten benötigt.

Fortsetzung folgt.

Kaufkriterien und Kosten beim Pferdekauf

21. September 2007

Grundlegend müssen bei der Anschaffung eines Pferdes viele Dinge beachtet werden. Vor allem der Kaufpreis des Pferdes stellt einen großen Posten dar. Je nach Art des Pferdes, aus welcher Region es kommt, um welche Pferderasse es sich handelt und auf welchem Ausbildungstand es ist kann der Kaufpreis stark ansteigen. Die Preisspanne ist rießig. Kann man ein durchschnittliches Freizeitpferd auch schon für unter 4000 Euro erwerben, so sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Zu den Anschaffugskosten des Pferdes kommen dann noch die Kosten für eine Grundausstattung von Reitartikel wie zum Beispiel Trense, Reithelm, Reitklamotten wie Reithose, Halfter, Sattel und vieles mehr. Natürlich kann man viele dieser Reitartikel auch gebraucht beziehen, allerdings summieren sich die Kosten auf jeden Fall zu einem höheren Betrag der auf jeden Fall bedacht werden sollte.

Araber (Pferd)

10. September 2007

Der Begriff Araber aus der Sicht der Pferde, beschreibt eine eigenständige Rasse innerhalb der arabischen Pferde. Diese Rasse ist nicht Reinrassig, sondern durch Einkreuzungen charakterisiert.
Zu den wichtigsten Vertretern der Rasse Araber gehören ungarische Araber, arabische Pferde aus dem Libanon, Jordanien und Ägypten.
Ein Araber ist ein wunderschönes Pferd welches durch seinen ausgeprägten Charakter und vor allem dem Mythos der arabischen Geschichte lebt und bei vielen immer wieder Vorstellungen vom Orient und der Wüste hervorruft.
Früher noch verwendet als Jagd-, Renn- und Kriegspferd, ist der Araber heute lediglich ein Reit-, Zucht- und Sportpferd für Freizeit und Showevents.
Das unglaubliche Temperament dieses Pferdes beeindruckte schon so manchen Pferdenarren.
Der Araber ist ein stark menschenbezogenes Pferd. Nicht selten waren zu Orientzeiten regelrechte Freundschaften zwischen dem Araber und seinem Besitzer üblich. Dies ging weit über eine normale Mensch- Haustier- Freundschaften hinaus, so dass das Pferd als Teil der Familie betrachtet wurde.
Die Durchschnittsgröße eines Arabers beträgt 1, 60 m. Bekannt aus Filmen wie der „13 Krieger“ ist der schwarze Araber. Weiterhin gibt es ihn als Schimmel, Fuchs und Rappen.
Der Kopf ist besetzt mit feinem seidigem Haar. Am Eindrucksvollsten ist es, wenn der Araber seinen Kopf und seine Mähne wild schüttelt, was ein wenig das Gefühl von Freiheit und Eleganz vermittelt.
Dieses Pferd strotzt vor Energie und Kraft. Kräftige Hinterbeine und ein trotzt geringerer Größe, gegenüber anderer Pferde, elegant massiger Körper machen dieses Pferd zu einem Abenteuer.

Hintegrundwissen Sattelauswahl

3. September 2007

Die richtige Entscheidung darüber, welcher Sattel der Passende ist, geht weitestgehend davon aus, welcher Schwerpunkt im Reitsport ausgeübt wird, denn die Unterscheidung erfolgt aufgrund ihrer Bauweise.
Im Allgemeinen unterscheidet man Trachtensättel, die als Arbeitssättel gedacht sind, und die sog. Pritschensättel, die für Sportzwecke genutzt werden. Pritschensättel gehören kategorisch zu den Englischsätteln und Rennsätteln. Die restlichen hier genannten Sattelformen zählen zu den Trachtensätteln.
Gehört man zu den Vielseitigkeitsreitern ist es sinnvoll sich auch einen Vielseitigkeitssattel zu kaufen. Dieser ist eine Kombination zwischen Dressur- und Springsattel. Jedoch findet er seinen Einsatz nicht wie leicht vermutet bei Vielseitigkeitsprüfungen. Bei Prüfungen dieser Art kommt der Dressursattel bei der Dressurprüfung zum Einsatz und beim Geländeteil der Springsattel. Der Dressursattel eignet sich, wie der Name schon sagt, hauptsächlich für den Dressursport. Dieser Sattel ist nahezu flach bzw. die Auflagefläche ist klein mit geradlinig laufenden Sattelblättern, um das in der Dressur erforderte lange Bein mit einer genauen, punktuellen Einwirkung über Kreuz und Schenkel zu unterstützen.
Länger als der Dressursattel ist der Springsattel und wurde fürs Springreiten gebaut. Da beim Hindernissreiten die Knie bei der Landung einen guten Halt benötigen, hat der Springsattel die Sattelblätter weit nach vorn gezogen und wurde mit hohen Pauschen bedacht. Zudem weist er eine bessere Polsterung auf, um nach dem Sprung das Berühren des Pferdes mit dem Boden angenehmer und schonender für die Gelenke zu machen.
Sitzt der Sattel unzureichend kommt es langfristig zu Druckstellen, die zu Verspannungen oder gar Schmerzen führen.
Deshalb nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Sattelkauf - Ihr Pferd wird es Ihnen danken. Eine Auswahl verschiedener Sattel finden Sie in unserem Reitartikelshop.

Die Auswahl der richtigen Reitartikel hilft Pferdekrankheiten zu vermeiden

30. August 2007

Nur mit den richtigen Reitartikeln lassen sich unnötige Belastungen für das Pferd vermeiden. Den Artikel über Pferdekrankheiten, die durch die unsachgemäße Auswahl der Reitartikel entstehen können, finden Sie auf unserer Shophomepage.